Wisst ihr, was einer der vielen Gründe ist, warum ich Skizzenbücher so liebe? Sie sind verdammt gute Ideensammlungen. Beim Durchblättern fällt mir doch hin und wieder etwas auf, was eine Weiterentwicklung verdient. So entstand auch diese Inktober-Zeichnung:


Vor dem Inktober durchstöberte ich meine alten Skizzenbücher nach Ideen, die ich für meine Themenliste verwenden konnte. Dort fand ich auch diese Dame, die einige vielleicht noch vom Monat in Skizzen April kennen:

Phase 1: Idee

Die Skizze besitzt für mich einen gewissen Reiz, aber alles andere daran ist mangelhaft. Es ist mir sogar ein bisschen peinlich, sie heute anzugucken. Statt sie schnellstens zu vergessen, griff ich sie zur Übung jedoch im nächsten Skizzenbuch wieder auf. Mit besseren Fertigkeiten kam dabei das heraus:

Phase 2: Thumbnails

Wie man erkennt, war ich mir aber trotzdem unsicher, wie es weitergehen sollte - keine Komposition konnte mich begeistern. Wieder einige Monate später, entschied ich mich dann, für den Inktober endlich etwas Fertiges daraus zu machen. Einen halben Radiergummi und viele Verrenkungen vor dem Spiegel später wurde daraus dieses Skizze, die ich schließlich sauber auf ein neues Papier übertrug:

Phase 3: Vorzeichnung

So entstand die fertige Illustration, die ihr oben seht. Man merkt gar nicht, wie viel Arbeit in so einem kleinen Bild stecken kann, oder? Ziemlich cool, dass ich mittlerweile weder die Geduld noch den Mut zu verliere, wenn etwas nicht gleich klappt. Ich habe mich tatsächlich soweit entwickelt, dass ich erste Ideen zu einer Umsetzung bringen kann und durchhalte.

Wie geht es euch? Lasst ihr euch schnell entmutigen oder arbeitet ihr auch mal über längere Zeit an einer Idee?

P.S. Meine Inktober-Zusammenfassung folgt nächste Woche - ich möchte mir die Zeit nehmen, einige Bilder zu überarbeiten. Und dann wäre da auch ja auch noch das Einscannen und Bearbeiten, meine persönliche Hassaufgabe...