Nur noch 3 Tage, dann beginnt er wieder, der stressige, kreative, tuschefleckige Inktober-Wahnsinn. Auch ich stürze mich wieder ins Getümmel und bin schon ganz gespannt, wie es dieses Jahr wird!


Was ist der Inktober?

2009 von Jake Parker als Herausforderung vor allem an sich selbst begonnen, ist der Inktober mittlerweile eine Bewegung geworden, an der tausende Künstler weltweit teilnehmen. Die Regeln sind einfach: Im Oktober täglich eine Tuschezeichnung anfertigen, irgendwo im Internet mit dem Hashtag #inktober (und #inktober2016) hochladen, fertig!

Warum?

Tusche ist für mich ein unglaublich vielfältiges Medium bei tausend verschiedenen Herangehensweisen von ultrafein und kontrolliert bis roh und expressiv findet jeder einen Weg, sich auszudrücken.

Für mich persönlich bietet der Inktober auch eine Möglichkeit, mich selbst zu überwinden. Leider verliere ich mich nämlich zu sehr im bloßen Skizzieren, stelle aber selten etwas fertig. Der Inktober ist die richtige Zeit genau dafür, denn am Ende sind im Idealfall 31 fertige Bilder entstanden. Die tolle Gemeinschaft, die unter den Teilnehmern entsteht, spornt dabei zusätzlich an.

Das Material

Auch dieses Jahr werde ich versuchen, die ganze Bandbreite an Pinseln, Stiften und Zeichenfedern zu benutzen. Außerdem freue ich mich besonders darauf, einen Neuzugang auf Herz und Nieren zu testen den Pentel Pocket Brushpen:


Skizzen mit Brushpen

Dieser Stift ist praktisch der Ferrari unter den Pinselstiften und wird so ziemlich von allen Künstlergrößen benutzt. Nach dem ersten Testen bin auch ich schon äußerst verliebt, aber der Hardcore-Test im Oktober wird zeigen, ob er dem Hype standhalten kann.

Mein Projekt

Ich habe mir für die diesjährige Runde das lockere Thema "Weltraum/Science-Fiction" gesetzt. Tusche eignet sich schließlich super für die unendliche Schwärze des Alls ;) 

Der eigentliche Grund dafür lautet jedoch: Das Thema liegt außerhalb meiner Komfortzone und soll mich zwingen, kreativ zu sein. Es wäre ja keine richtige Herausforderung, wenn ich doch nur wieder schwebende Köpfe zeichne. Leider habe ich es nicht geschafft, so viel wie geplant vorzubereiten In weiten Teilen werden also Zufall und spontane Launen regieren. Ich hoffe, dass meine ganzen Ideensammlungen auf Papier, im Computer und im Kopf mich genügend leiten...

Wenn ihr noch auf der Suche nach Inspiration seid, könnt ihr gern einen Blick auf meine Pinterest-Sammlung werfen. Sie ist sehr bunt gemischt: Bei manchen Illustrationen mag ich die Technik, bei anderen den Gegenstand oder die Herangehensweise.



Heute entdeckte ich, dass es auch eine offizielle Liste mit Themenvorschlägen gibt:


Inktober 2016 Themen

Hätte ich das eher gewusst, hätte ich sie in meine eigene Liste einfließen lassen können. Da diese aber sowieso noch nicht vollständig ist, schadet diese Extra-Inspiration sicherlich nicht.

Kann's losgehen?

Ehrlich gesagt bin ich ein wenig nervös, denn ich habe mir viel vorgenommen. Nicht nur inhaltlich und technisch möchte ich mich verbessern, sondern zusätzlich auch erstmals mit Zeitrafferaufnahmen und Zeichen-Videos experimentieren. Außerdem gehe ich im Vergleich zu den letzten Jahren auch den ganzen Tag arbeiten und weiß nicht, ob ich genug Zeit sowie Motivation zum Zeichnen finde. Ich versuche jedenfalls für erste optimistisch zu bleiben und lasse alles auf mich zukommen. Und hey, schlimmer als 2015 kann es eigentlich nicht werden, denn da steckte ich mitten in einem kreativen Loch.

Ich freue mich, wenn ihr mir mich auch dieses Jahr wieder auf meiner Reise begleitet. Das meiste wird wahrscheinlich auf Instagram passieren, wo ich euch mit Bildern und Instagram Stories auf dem Laufenden halten möchte.

Außerdem habe ich eine brandneue Facebookseite für den Blog erstellt, auf der zur Zeit zwar noch nicht allzuviel los ist, die sich aber über jedes "Gefällt mir" freut ( ´ ▽ ` )b

Wer von euch macht mit? Habt ihr euch vorbereitet oder lasst ihr alles auf euch zukommen?