Mein kreatives Jahr 2017

Wie das immer so ist, wenn ein altes Jahr endet und ein neues beginnt, hab auch ich mir ein paar Gedanken über mein 2017 gemacht. Die letzten Monate Revue passieren zu lassen, hilft schließlich auch bei der Planung für 2018. Da mir dabei leider oft die negativen Ereignisse ins Gedächtnis kommen, starte ich deshalb lieber gleich mit den Erfolgen:

Die schönen Seiten



2017 habe ich…

  • jeden Monat ein Kalenderblatt bereitgestellt
  • 48 Blogbeiträge veröffentlicht
  • den kompletten Inktober durchgezogen
  • einen Youtube-Kanal gestartet und die ersten 250 Abos erreicht
  • das erste Mal über 10.000 Aufrufe im Monat auf dem Blog gezählt

Natürlich gibt es auch noch weitere Errungenschaften, die sich nicht mit Zahlen beschreiben lassen. Zum Beispiel, dass ich mich endlich besser organisiere. Alle Ideen werden gleich aufgeschrieben, Pläne gemacht und zeitlich eingeplant. Digital funktioniert hier für mich einen Ticken besser, so hübsch ich Papierkalender auch finde. Mein Arbeitsplatz ist nach etwas Möbelrücken nun außerdem so ausgerichtet, dass ich gerne dort sitze, zeichne, filme. Überhaupt erfüllt mich das kreative Arbeiten und Konzeptionieren wie nichts anderes.
Ich glaube, dass mir gerade deshalb endlich klar geworden ist, was ich mit meiner Zukunft anstellen will: Früher oder später werde ich mich als Kreativunternehmer selbstständig machen. Ich denke nicht, dass es dieses Jahr schon klappt, aber das Ziel steht fest! Im Zusammenhang arbeite ich auch daran, anderen gegenüber offener über meine kreative Arbeit zu reden.
Nicht zu vergessen: Im März konnte ich wieder Japan besuchen – ein Land, das mich unglaublich inspiriert und fasziniert.
Unter den kreativen Interessen haben Webcomics den ersten Platz der Obsessionen eingenommen. („Nur noch ein Kapitel“ funktioniert hier meistens genauso wenig wie bei Serien…) Mein Favorit ist übrigens „Knights Errant“ von Jennifer Doyle, weitere Empfehlungen nehme ich gern entgegen!

Die nicht so schönen Seiten


Ich habe erbärmlich wenig gezeichnet, da gibt es nichts zu beschönigen. Dementsprechend gabe es dieses Jahr auch keine großen Sprünge oder Durchbrüche. Zwar habe ich große Träume von eigenen Comicprojekten geschmiedet, aber stoße schon in der Vorbereitung an so vielen Stellen auf meine eigenen Unzulänglichkeiten… Es wird Zeit, wieder ordentlich ranzuklotzen! Denn meine Ansprüche will ich deswegen auch nicht runterschrauben.
Wie auch schon davor hat mir auch dieses Jahr wieder ein kreatives Umfeld gefehlt, das motiviert, in den Hintern tritt oder zum austauschen und quatschen da ist. Ich hätte gern jemanden, den ich auch einfach mal spontan treffen kann. Das Internet kann eben doch nicht alles ersetzen 🙁
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Ich bin jedenfalls gespannt, was 2018 für mich bringen wird. Welche Ziele ich mir gesteckt habe, das erzähle ich euch dann in einem weiteren Blogbeitrag!

4 Comments

  1. Jennifer Kosche 16. Januar 2018 at 15:12

    Es ist echt schade, dass wir nicht in derselben Stadt wohnen… Ich wäre gerne dein kreativer Hinterntreter. 😀 Sowas könnte ich nämlich ebensogut gebrauchen. 😉 <3

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    1. Alex 16. Januar 2018 at 18:51

      Das wär toll ;_;

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  2. Miss Booleana 24. Januar 2018 at 21:08

    Wow, ich hab gar nicht gewusst, dass du einen Youtube-Kanal hast. Sieht klasse aus – ich wünsche ja ich hätte den Mut einen aufzumachen, aber die Kamera ist mir ein eher fremdes Medium. Was aber das skizzieren betrifft, würde ich mir gern eine Scheibe von dir abschneiden und werde mir mal dich zum Vorbild nehmen. Wie einfach ließe sich das zeichnen in den Alltag integrieren, wenn man wenigstens ein bisschen mehr das gute alte Skizzenbuch zur Hand nimmt … ich habe nämlich auch weniger gezeichnet als ich eigentlich wollte .. ein Jammer.

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    1. Alex 26. Januar 2018 at 10:59

      Oh, ich bin auch kamerascheu! Vor allem am Anfang war ich wahnsinnig aufgeregt, allein schon die Kamera beim Zeichnen laufen zu lassen. Einen Off-Ton einsprechen ist immer noch der Horror! Aber wie bei vielen Dingen: Je öfter man sich überwindet, desto leichter wird es Stück für Stück 🙂 Ich bin froh, dass ich mich getraut habe, den Kanal zu starten – es macht total viel Spaß!

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