Der Monat in Skizzen – Januar

Nach einer kurzen Pause im Dezember geht’s im neuen Jahr frisch mit meiner monatlichen Skizzen-Zusammenfassung weiter!

Wie war der Januar?

Der Jahresstart verlief zeichnerisch ziemlich lahm. Ich habe nicht übermäßig viel gezeichnet und mir sind keine Highlights im Gedächtnis geblieben, die besonders Spaß gemacht hätten. Das nervt mich dezent, aber ich lasse mich nicht unterkriegen.

Dafür war ich nach mehr als 2 Jahren Abstinenz wieder beim Aktzeichnen. Glücklicherweise habe ich einen Kurs gefunden, der immerhin einmal im Monat stattfindet, jedoch eine längere Zugfahrt erfordert. Nach den 4 Kurs-Stunden war ich geistig und körperlich fertig. Ich hatte ganz vergessen, wie anstrengend  dieses durchgängige Konzentrieren ist. Puh!


Und es gibt auch noch mehr gute Nachrichten: Ich habe mir zu Weihnachten eine Kamera gekauft und kann jetzt endlich vernünftige Bilder machen. Und filmen! Das erste Skizzenbuch-Video und der Start eines Youtube-Kanals werden also nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich bin so aufgeregt!

Erkenntnisse/Reflexionen

Mein Skizzenbuch ist voll! Und ich bin sehr froh darüber, denn ich merke, wie ich es gegen Ende nicht mehr sehen konnte. Es sollte eigentlich keinen Unterschied machen, aber in einem „frischen“ Skizzenbuch bekomme ich erstmal wieder
einen kleinen Motivationsschub. Und den brauche ich gerade dringend! Ich bin ziemlich frustriert, weil ich weniger Zeit für das Zeichnen habe, als ich mir wünsche. Am liebsten würde ich mir 8 Wochen Urlaub nehmen und den ganzen Tag nichts anderes machen, als mit Farbe zu experimentieren, Charaktere zu entwerfen, fleißig zu üben und mich mal richtig auszutoben. Wer wird mein reicher Gönner? ੨( ・᷄ ︵・᷅ )シ

Lieblingsskizzen

Wie schon gesagt, richtige Höhepunkte gab es nicht. Was mir aber auffällt: Meine guten alten Buntstiften waren im Januar eindeutig mein Lieblingsmedium.

So ungefähr 10 Minuten jeweils?

Und wenn ich sonst nix geschafft habe, im letzten Monat zeichnete ich echt viele Hände. 2 Minuten stellte sich als ideale Länge für kürzere Studien heraus.

Und eine längere, wenn auch unfertige Studie ist auch dabei!
Rechts seht ihr den Beginn des Kalenderblatts für Februar. Dieses Mal konnte ich mich schnell für eine Komposition entscheiden, was mir die Arbeit sehr erleichterte:

Wie seid ihr ins Jahr gestartet? Voller Energie oder voll im Griff der Wintersmüdigkeit?

5 Comments

  1. Sara Gläser 2. Februar 2017 at 8:01

    Wow deine Skizzen vom Aktzeichnen sehen richtig gut aus! Und Respekt zu den Handzeichnungen. Hast du da ein Model gehabt oder aus einem Buch abgezeichnet? Hände und füße sind für mich ein Mysterium, wenn ich sie live vor mir habe – ich kenne die Tricks und Kniffe der großen Meister aber zum Schluss siehts immer komisch aus :DAuf deinen Youtube-Kanal freue ich mich ganz besonders 🙂 Also einen Abonnenten bist du sicher!Liebe Grüße > sara

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    1. Alex 3. Februar 2017 at 9:02

      Danke, danke! Bei den Aktzeichnungen habe ich mich richtig auf die Buntstifte eingeschossen. Diese weichen Übergänge kriege ich nämlich mit Bleistift irgendwie nicht so gut hin. Für die Hände habe ich dieses Zeichentool verwendet: https://line-of-action.com/practice-tools/hands-feet-practice/ Von echten Objekten abzuzeichnen, ist natürlich prinzipiell immer besser :/

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  2. MayamitY 5. Februar 2017 at 16:41

    Reiche Gönner, bitte auch bei mir melden!!! XDUnd Hände sind doch super! Brauch man ja oft 😉

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    1. Alex 7. Februar 2017 at 17:42

      Wir sollten eine Plattform für arme Künstler gründen, die dann mit zahlungswilligen reichen Mäzenen zusammengeführt werden ;)(Wobei, irgendwie funktioniert Patreon ja schon nach dem Prinzip :D)

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    2. MayamitY 9. Februar 2017 at 19:22

      Das ist wohl wahr XD Aber dafür braucht man halt ne meeega Plattform 🙁

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