Der Monat in Skizzen – November

Lang nicht gesehen, oder? Der November war unglaublich stressig und vollgepackt für mich, so dass ich kaum an meinen Blog denken konnte. Auch gezeichnet habe ich schändlich wenig. Andererseits fand ich es gar nicht schlecht, auch ein wenig Zeit zum Nachdenken zu haben, wie es im nächsten Jahr alles weitergehen soll.

Wie war der November?

Frustrierend. Desto weniger ich zeichne, desto mehr bekomme ich das Gefühl, einzurosten. Es fällt mir teils sogar schwer, einfache Motive richtig zu gestalten. Zudem komme ich so nur sehr langsam voran mit all den Dingen, die ich mir vorgenommen habe. Bestes Beispiel: Meine Astronautin habe ich kein einziges Mal gezeichnet! Dabei wollte ich doch gleich nach dem Inktober beginnen, ihr Charakterdesign auzuarbeiten. Meine Hoffnung liegt jetzt auf den freien Tagen Ende Dezember, Anfang Januar…

Erkenntnisse/Reflexionen

Im Oktober begann ich einen Zeichenkurs an der örtlichen VHS. Dort wurde mir erst so richtig bewusst, wie sehr ich manche technischen Grundlage des Zeichnens vernachlässigt habe. Räumliches Darstellen, Tonwerte, Proportionen – mit vielen Aspekten habe ich Probleme, besonders auf großem Format. Vielleicht der Grund, warum ich nie fertige Bilder fabriziere. Mir fehlen einfach die Fertigkeiten, sie genügend auszuarbeiten! An diesen Schwachstellen muss ich unbedingt arbeiten. Als ersten Schritt legte ich mir zwei A3-Skizzenbücher, die ich für Studien nutzen möchte.
Außerdem: Es ist jetzt bald ein Jahr her, dass ich mich zum täglichen Zeichnen
entschloss. Im Dezember wird es Zeit, meine Gedanken zu ordnen und eine Zusammenfassung zu schreiben.

Lieblingsskizzen

Statt die kleine Astronautin zu zeichnen, widmete ich mich unlogischerweise einem anderen Charakter, der mir im Kopf herumspukt. Sie besitzt noch keinen Namen und ist Teil eines größeren Ensembles – natürlich habe ich aber mit der jungen Frau begonnen und nicht mit älteren Charakteren oder (Gott bewahre) den Männern. Besonders weit bin ich aber sowieso noch nicht gekommen. Es kann sich nur noch um Jahre handeln!

Eine der vielen Kritzelseiten…

  Eine Studie aus dem Zeichenkurs:

Ein Stillleben – so spannend, dass ich einschlafen möchte…ich weiß schon, warum ich das nie freiwillig mache 🙁

Die beste Waffe gegen das „Same-Face-Syndrome“: Witzige Gesichtsausdrücke üben!

Vorlage: zeldynstock auf Deviantart

 Zum Schluss noch eine Seite, die ich nicht schrecklich schön finde:

…bis auf die undefinierbaren Blumen unten links, die nicht! 😀
Ich bin gespannt, wie es im Dezember weiter geht! Ich will unbedingt noch das Skizzenbuch voll kriegen, um „frisch“ starten zu können.

4 Comments

  1. gedankenfrei 6. Dezember 2016 at 20:04

    Ein A3 Skizzenbuch? Ich bin ja schon mit meinem A4 Skizzenbuch überfordert. Okay, ich nutze es mittlerweile, um Ideenskizzen für meine Comic-Seiten zu zeichnen, bevor ich digital weiter arbeite. Aber sonst ist das ehrlich gesagt nicht so mein Format… Sonst geht es mir ähnlich wie dir. Ich müsste eigentlich dringend Anatomie pauken und Perspektive würde auch nicht schaden. Aber gerade bei Anatomie weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Und zu eigenen Projekten, die Jahre dauern: Die erste Zeichnung meiner "Hutmacherin" ist jetzt 7 Jahre alt. Sie hat immernoch keinen Namen, geschweige denn mal ein ausgearbeitetes Character-Sheet. Stattdessen tanze ich immer mehr oder weniger drum herum. Aber hey, ich habe aktuell das Gefühl, vom Gesamtkonzept (Story) endlich etwas weiter zu sein. Fehlt nur noch schön viel Zeit, es auszuarbeiten… o.O

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    1. Alex 9. Dezember 2016 at 7:46

      Ich muss mich auch noch ein bisschen zwingen, das A3-Skizzenbuch zu benutzen^^° Aber ich möchte einfach nicht mehr immer nur so klein und friemelig arbeiten, deshalb will ich mich langfristig auch an das größere Format gewöhnen 🙂 Was das üben angeht: ich überlege, ob ich mir für 2017 einen groben Plan anlege, was ich angehen muss – ansonsten springe ich hin und her und lerne wieder gar nichts wirklich konzentriert! Wie praktikabel das ist, muss ich aber erst noch herausfinden^^°

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    2. gedankenfrei 15. Dezember 2016 at 5:12

      Ich muss gestehen, ich weiß noch gar nicht richtig, wie ich das Thema Anatomie überhaupt am besten angehen soll. Ich hatte angefangen, anatomische Darstellungen abzuzeichnen, aber so richtig viel gebracht hat mir das bisher nicht… :-/

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    3. Alex 16. Dezember 2016 at 18:33

      Das muss ich auch noch für mich rausfinden ._.

      Reply

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