Der Monat in Skizzen – Mai

Ziemlich pünktlich: Meine Skizzenbuch-Zusammenfassung für Mai!

Wie war der Mai?

Ich habe mein Zeichen-Tief überwunden und es fühlt sich super an. An einem Samstag war ich so gut drauf, dass ich den ganzen Tag gezeichnet habe, weil es so unglaublich viel Spaß gemacht hat!

Erkenntnisse/Reflektionen

Ich bin nicht gerade ein Musterbeispiel für künstlerisches Selbstbewusstsein. An besagtem Samstag hatte ich jedoch einen Moment, da habe ich in mein Skizzenbuch geguckt und war zur Abwechslung einfach zufrieden. Ich sehe jetzt meinen eigenen Stil auf diesen Seiten – und mit jedem Skizzenbuch werde ich besser.
Was das angeht, frage ich mich in letzter Zeit, ob eine eingehende Beschäftigung mit Anatomie nicht sinnvoll wäre. Ich kann Körper mit der Hilfe von Referenzen zwar darstellen, aber eigentlich bleiben mir Muskeln & Co weiterhin ein großes Rätsel. Sieht aus, als wäre ein lang vernachlässigtes Grundlagenstudium angesagt.

(Kleiner) Meckerpunkt: Mich nervt es, dass mein Instagram-Konto eingeschlafen ist. Ich setze mir also ganz oben auf die Liste, es wieder in meine Routine einzubinden.

Lieblingsskizzen

Das Internet hat unter dem Hashtag #mermay den ganzen Mai über Meerjungfrauen gezeichnet. Davon inspiriert verwandelte ich einige meiner Posen-Übungen in Nixen:

Desweiteren flammte meine Mass Effect Obsession erneut auf. Deshalb hier drei ausgewählte Seiten mit Skizzen von „meiner“ Commander Shepard. An der konsistenten Darstellung eines Charakters arbeite ich noch 😉

Und Charaktere eines weiteren Videospiels, dass gefühlt ALLE diesen Monat gespielt haben: Uncharted! Männer zu zeichen stellte sich als erstaunlich spaßig heraus, ist aber leider so gar nicht mein Fachgebiet. Das muss ich ändern, wirklich.

Zu guter Letzt noch eine alte Bekannte aus dem vorherigen Monat, die nun endlich fertiggestellt wurde:

4-5 Seiten sind noch zu füllen, dann ist mein Skizzenbuch erneut voll. Ich bin gespannt, was der Juni bringt.

Bis dahin!

5 Comments

  1. Jennifer Kosche 5. Juni 2016 at 6:30

    Wow, sehr sehr fleißig! Freut mich, dass du wieder so viel Spaß am Zeichnen hast!

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  2. Sara Gläser 5. Juni 2016 at 7:35

    Deine Skizzen sehen sehr schön locker aus 🙂 Ich finde vor allem witzig, dass deine weiblichen Figuren oft einem Mangastil ähneln (Gesicht) und deine Männer mehr realistisch sind. Wenn du an deinen Anatomie-Kenntnissen arbeiten willst, empfehle ich dir Gottfried Bammes. Ein genialer Anatomiezeichner aus Dresden, der in den 50er Jahren begann Anatomiebücher selbst zu zeichnen. Das Tolle: an seinen Zeichnungen sieht man sehr gut, wie man mit Hilfe von "Unterzeichnungen" sich an eine Hand zB heran tasten kann 😉 Allerdings sind die Zeichnungen traditionell. Ich weiß nicht, wie fortgeschritten du schon bist, aber manche Anatomie-Anfänger finden die Qualität seiner Zeichnungen abschreckend ;)Liebe Grüße > sara

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    1. Alex 6. Juni 2016 at 15:23

      Das mit den Männern kommt sicher daher, weil ich sie noch nicht in meinen Stil "übersetze". Da ich sie so selten zeichne, habe ich einfach keine richtige Routine und bleibe eher an der Vorlage.Und danke für den Tipp mit Bammes, ich hab ihn mir bereits auf die Bibliotheksliste gesetzt und bin gespannt, ob ich mit seiner Methode zurecht komme 🙂

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  3. Jakob 5. Juni 2016 at 22:34

    Tolle Zeichnungen wieder mal 🙂 Und super dass du so motiviert bist grad 🙂

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  4. MayamitY 6. Juni 2016 at 18:00

    Hach, ich beneide dich um deine vollen Skizzenbücher XD

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