Der Monat in Skizzen – Januar

Aus aktuellem Anlass wird die „Monat in Skizzen“- Rubrik für die nächsten Monate vor allem eine Zusammenfassung meines Zeichenprojekts sein.  Der große Vorteil: Wenn man jeden Tag ins Skizzenbuch zeichnet, ergibt sich der Luxus, dass man die besten Skizzen auswählen kann!

Wie war der Januar?

In Kurzfassung: Anstrengend. Ich muss mich an die Arbeit gewöhnen, versuchte jeden Tag zu zeichnen und ein paar andere Vorsätze wie Sport und Ernährung erforderten auch Aufmerksamkeit. Abends fühlte ich mich oft ungefähr so:

Für diese Zeichnung habe ich geschätzte 45 Sekunden gebraucht. Sie war das letzte (und einzige), was ich an diesem Tag Kreatives gemacht habe, bevor mir die Augen zugefallen sind. „Jeden Tag zeichnen“ ist also bisweilen auch nur eine Pflichterfüllung – aber damit kann ich leben.

An anderen Tagen habe ich dagegen wirklich „studiert“, geübt, wie immer einen ganzen Haufen nackter Menschen gezeichnet und gegrübelt. Zum Beispiel darüber, was ich eigentlich mit diesem Projekt erreichen möchte. 
Wiederentdeckung: Ich skizziere furchtbar gerne mit meinen Eberhard Faber Buntstiften. Irgendwie vergesse ich das zwischendrin immer wieder für einige Monate.
Neuentdeckung: Meine Akashiya Pinselstifte sind tatsächlich wasservermalbare Aquarellmarker. Ich besitze sie ein Jahr und habe das jetzt erst herausgefunden…
Und noch ein kleines Erfolgserlebnis: 3 mal habe ich in der Öffentlichkeit skizziert. Ich möchte mich langsam daran gewöhnen, weil die Pendelzeit manchmal der einzige freie Zeitabschnitt des Tages ist.

Erkenntnisse:

  • Über das Projekt nachzudenken, beflügelt meine Ideen für Blogbeiträge zum Thema. Bleibt gespannt!
  • Ich verabschiede mich davon, den genauen Tag anzugeben, an dem ich mich gerade befinde, weil ich ja doch immer
    durcheinander komme.
  • Ich überlege, zusätzlich zu den Skizzen auch noch an einem fertigen, großen Bild kontinuierlich weiterzuarbeiten.  Als erstes möchte ich aber fester im Sattel sitzen, was die Routine angeht.
  • Instagram ist gleichzeitig größte Inspirations-und Motivationsquelle, andererseits auch Dorn im Auge. „Follow for follow“ nervt ungemein!

Jetzt aber endlich zu meinen Lieblingsskizzen im Januar:

2 Kritzelseiten. Perfekt zum Abschalten. Kuli lässt sich schlecht scannen ._.
Rund.
Mh.
Fliegende Köpfe, wohin das Auge sieht!
Mehr gibt’s auf Instagram!

7 Comments

  1. Jennifer Kosche 8. Februar 2016 at 7:05

    Ich weiß, ich schreibe das unter jeden deiner Zeichen-Posts, aber…. ich liebe deine Skizzen! Du entwickelst immer mehr einen eigenen Stil. Ich würde deine Zeichnungen sofort erkennen, wenn sie namenlos vor mir liegen würden. Du inspirierst mich ungemein. 🙂

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    1. Alex 9. Februar 2016 at 5:23

      Ach duuuuu 🙂 🙂 🙂 Was du da sagst motiviert mich ungemein, weil ich dann das Gefühl habe, es geht in die richtige Richtung. Danke <3

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  2. Gesche 9. Februar 2016 at 13:26

    Wie schön, dass ich deine Zeichnungen hier mitverfolgen kann. Mag die Gesichter wirklich gerne (am liebsten die mit tendenziell langen Nasen). Auch wenn ich im Moment nicht jeden Tag zeichne oder male und mir auch praktisch nie Menschen unter den Bleistift kommen, finde ich dein Projekt sehr inspirierend.Danke,Gesche

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    1. Alex 10. Februar 2016 at 15:26

      Ich habe festgestellt, dass ich die langen und großen Nasen auch sehr gern mag 😉

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  3. gedankenfrei 12. Februar 2016 at 7:00

    Mir gefällt die erste Zeichnung besonders gut. 🙂 Ich hab mal eine Zeit lang versucht, in Stadtbahnen zu zeichnen, aber das lief nur so mäßig, weil bei uns nur die alte Bahn fährt und die ruckelt immer ganz schön… :-/

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  4. rebecca 16. Februar 2016 at 12:29

    Wow, ich finde es sehr cool, dass du jeden Tag zeichnest, dass kann sehr anstrengt sein, also Hut ab. Mir gefällt "mh" am besten, besonders wegen ihrem Gesichtsausdruck. Da ich schon auf mehr Skizzen von dir gespannt bin, schaue ich sicher bald mal wieder vorbei :)lg

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  5. Rebecca 18. Februar 2016 at 8:25

    Die Skizzen sind alle toll.Ich sollte auch mal wieder mehr skizzieren, Skizzen haben meiner Meinung nach was ganz eigenes und wundervolles an sich. Ein Bild, an dem man stundenlang sitzt und sich jeden Pinselstrich vorher überlegt, können nie so schön frei und locker sein. In der Öffentlichkeit zu malen, finde ich auch unheimlich schwer. Dabei eröffnen sich beim öffentlichen Malen so viele Möglichkeiten und tolle Motive. Ich habe ja schon länger ein Urban sketching Buch hier rum liegen und immer wenn ich es mir anschaue, bekomme ich unheimliche Lust mit meinem Skizzenbuch vor die Tür zu gehen und einfach drauf los zu zeichnen. Aber irgendetwas hemmt mich.

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