Herzlich willkommen zu einer neuen Reihe auf diesem Blog! Meine magische Kristallkugeln names Blogstatistik hat mir gesagt, dass oft nach Zeichentipps gesucht wird und sämtliche meiner Skizzen, Skizzenbuch, Aktzeichnen und Monat in Skizzen-Beiträge ziemlich beliebt sind. Und vielleicht hat ja jemand den guten Vorsatz gefasst, im neuen Jahr ein Skizzenbuch zu führen?

Euer Kenntnisstand ist eigentlich egal, wobei den Profis wahrscheinlich das ein oder andere bekannt vorkommen wird. Lasst uns loslegen!



1. Das Rohmaterial

Man braucht definitv kein Moleskine und keinen ledergebundenen Klotz für den Anfang. Ein günstiges, nicht allzu dickes Skizzenbuch reicht völlig. Das senkt auch die Hemmschwelle, es wirklich zu benutzen. Was nützt ein Skizzenbuch, das man sich nicht zu Nutzen traut und das nicht ein paar Schrammen oder Flecken abbekommen kann? Was mich zum nächsten Punkt führt: wählt eine Größe, die man auch in die Tasche stecken kann. Wenn es zu unhandlich ist, um auch im Bus, auf der Couch oder auf dem Klo genutzt zu werden, hält es euch wahrscheinlich nur vom Kreativsein ab.

2. Eine Sache der Einstellung

Eines muss man verinnerlichen: Ein Skizzenbuch ist keine Sammlung perfekter Zeichnungen. Es ist ein Teil des kreativen Prozesses und soll euch helfen, Ideen festzuhalten und zu entwickeln, zu üben und in eine Gewohnheit hineinzufinden. Eine Skizze aus 3 Strichen kann neben einem 3h-Porträt stehen. Viele glauben, ihr Skizzenbuch mit "schlechten" Zeichnungen zu ruinieren und verlieren den Mut - vernachlässigte oder gar nicht erst begonnene Skizzenbücher sind die Folge. Um den anfänglichen Schweinehund zu überwinden, hilft es, nicht auf der ersten Seite anzufangen, sondern irgendwo in der Mitte. So muss man beim Blättern nicht immer der Reihe nach alles ansehen, was man bis jetzt produziert hat.

3. Ausprobieren und offen bleiben

Das Schöne ist, dass alles erlaubt ist! Versucht euch an verschiedenen Medien, klebt oder schreibt etwas ein, ergänzt alte Zeichnungen oder überpinselt sie einfach. Wenn man immer mal wieder über den Tellerrand der Komfortzone schaut, finden sich vielleicht neue Wege, den eigenen Stil zu bereichern...

4. Anfangen!

Egal, ob ihr glaubt zeichnen zu können oder nicht. Der Weg ist das Ziel!